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It is not a bag: it is an expression of your lifestyle

Posted on / by GlossyTimes
Kate Moss for Vogue at Hotel Ritz, Paris

This post might piss many people off, but it is the truth.

Just owning a luxury good (like an expensive bag) does not mean anything. Who do you try to impress? The people passing by on the streets and thinking “Oh, she can afford Hermès, lucky her?” Your friends?

We forgot that this is a symbol and can be substituted by anything else out here. What if the superrich decide that bags are for losers? And you do not need any money or anything else with you, because the driver waiting in front of the door is keeping everything in the car anyway. So having no bag is the ultimate fashion statement?  What I try to tell you, is that luxury goods are made for people with money and not for people saving up to afford for something. Times have changed. Things do not last forever anymore.

The concept of luxury goods implies that you have enough money for  the maintenance. If you „allow“ yourself a luxury good like a Loro Piana cashmere sweater for 700 Euros, you have to make sure that you have enough pocket money left to drop it at the dry cleaner. If you buy yourself a nice “Tank Americaine” (a special Cartier watch), you are not done with paying more than 10,000 Euros. No, you signed up for a lifetime maintenance. You want to change the croco-leather band of the watch once a year (!) and you want to bring it to Cartier every two years so they can properly service it, which costs about 700 Euros. In addition, if you use it a lot, you will scratch it. That is the sad thing about luxury goods these days. There is no free customer service like in the old days, nor do things really last.

I have a Chanel bag from my grandma, it is still fine. If you buy something at Chanel nowadays, it just falls apart in seconds. The minute you return the broken stuff, it takes a few months until you receive it back. When it is out of fashion. At Gucci they even charge you to repair stuff you recently bought. At Louis Vuitton they are really fast I have to admit and you do not have to pay. Plus you get a new dust bag. Customer service at Louis Vuitton is outstanding and so is Cartier.

But it does not change the fact that the luxury industry is nowadays the biggest ripoff out there.

Very sad news, as just very few people will be able to afford something really outstanding. Maybe this is a good thing as companies are focusing on their core qualities again and not just on expansion. Maybe a reset is OK for all of us. So WE can focus on our core qualities and not on trying to impress others but ourselves. I for myself try to buy stuff I really want and I really, really admire. Logo does not matter, but it helps to guide me…

Stay elegant,

B.

19 Comments

  • Franzi
    5. October 2012

    Sind die neuen Chanel Taschen wirklich qualitativ viel schlechter als die alten? Ich spare schon lange auf eine 2.55, aber wenn die Qualität für den Preis nicht stimmt, überlege ich es mir lieber…

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  • mojo
    23. September 2012

    ich habe mir vor ca einen jahr nach jahrelangen anschmachten eine LV speedy b. gekauft. hab dafür gespart und die zeit war reif mir endlich ein traum zu erfüllen. ich habe soviel freunde damit und trug sie jeden tag, im mai kam dann eine neverfull dazu. die taschen passen einfach perfekt zu meinen stil und sehe, dass sich mein kaufverhalten etwas geändert hat. da ich nun 2 taschen habe die perfekt sind kauf ich keine anderen mehr (ausgenommen die eine abendtasche ^^) wieso auch, brauch keine anderen.

    ich denke,wenn man für etwas spart überlegt man es sich mehr ob man sich das luxusgut kauft oder nicht und hat am ende mehr freude damit, weils eben eine bewusste entscheidung war und kein “kaufen wir es halt”
    ich sag auch immer bevor man sich 10 billige taschen kauft in der annahme, man könnte sie ja irgendwann mal gebrauchen, sollte man eher in etwas qualitativ besseres investieren zb in eine gute ledertasche vom traditionsladen um die ecke,welche einen guten preis hat.
    ich glaube der trend geht wieder dahin, dass man gute stücke kauft (nicht unbedingt marken) und der “ich kaufs gleich in allen farben weil billig wahn” abnimmt.

    wer nur marken kauft um sich damit besser zu fühlen, ist sowieso arm dran. meine meinung.
    lg

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  • GlossyTimes
    21. September 2012

    Danke Paula, absolut verständlich und kristallklar! Das ist auch der Winkel, den ich anschneiden wollte.

    Es ist absolut in Ordnung wenn die Gesamtheit nach Höherem strebt und sich nach oben orientiert. Allerdings sind u.a. durch die Demokratisierung von Information einfach zu viele Bedürfnis-lücken entstanden.

    Jetzt orientieren sich Leute die vielleicht ein Haushaltseinkommen von 3000 Netto haben an den Lebensgewohnheiten von Milliardären, die aus einem gewissen Grund einen gewissen Lebensalltag haben. Dieser Spagat ist nicht gesund.

    Die Medien unterstützen das auch noch, in dem sie uns immer mehr Öl ins Feuer gießen und sagen, du kannst das auch haben. Was nur bedingt stimmt, weil wie du schon sagst, irgendwann geht die Rechnung nicht mehr auf.

    Was deine Brille angeht. Die liebe Claire hat sie wahrscheinlich überhaupt umsonst bekommen. Das ist der nächste Punkt. Die Menschen, dessen Kaufgewohnheiten wir alle so bewundern, müssen für Vieles gar nichts oder wenig bezahlen.

    Ich persönlich glaube, dass die derzeitige global wirtschaftliche Situation dazu beitragen wird, dass sich die Menschen wieder etwas mehr auf Wesentliches entsinnen. Das heisst nicht, dass das Leben weniger glamourös werden muss, aber vielleicht etwas einfacher, weil der Druck draussen ist…nur so eine Idee…..

    Nochmals danke vielmals für deinen Beitrag…….LG

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  • Paula
    21. September 2012

    Interessantes Thema, regt an zum Nachdenken.
    2 Dinge fallen mir ein:
    es ist wie mit dem Hauskauf – man muss sich nicht nur das Haus bzw. den Kredit leisten können, sondern auch die Gartenarbeiten, die Dach-Reperaturen, die Heizkosten etc. Man muss den finanziellen Bogen großzügiger spannen, sonst geht die Rechnung nicht auf.

    Das andere was immer wieder “hochpoppt”:
    Clarie Danes und ich tragen dieselbe Sonnebrille.
    Nehmen wir, sie hat dafür gezahlt.
    Dann hat sie – gemessen an ihrem Einkommen – dafür soviel ausgegeben, wie ich für ein Mittagessen zahle.
    Es tut ihr nicht weh, ich hingegen spüre es am Konto. Nichts destotrotz kaufe ich die Brille und die Tasche etc.
    Das Verhältnis Ausgabe für Konsumartikel ist bei unsereins so unverhältnismäßig, verglichen mit den Topverdienern.
    Und das ist dann der Punkt wo ich mich ärgere, dass “wir” so dumm sind, so unverhältnismäßig viel von unserem Einkommen dafür auszugeben.
    Ich weiß nicht, ob du mir folgen kannst. Wenn ich mich total unklar ausgedrückt habe, bitte nachfragen! 🙂

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  • GlossyTimes
    21. September 2012

    Oh thank you Dea! Well that´s the thing: I separated bags with general luxury items, because bags are (almost) maintenance free products and so people like to use it as a status symbol. Which is wrong……

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  • Dea
    21. September 2012

    I like the way you get your readers to re-think! In my opinion it is totally ok, if you’re saving money for a luxury item and then appreciate it for a long time – do it! It’s just sad that there are people nowadays who get into debts because they think they have to wear this and that!

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  • GlossyTimes
    20. September 2012

    Absolut. Stil hat nichts mit Status zu tun. Wobei ein Panamera ein wirklich schönes Auto ist. I am a bad Peanut. A very bad Peanut. 🙂

    Reply
    • Miss Passiflora
      20. September 2012

      Wenn man sich die Inspektion leisten kann, dann sollte man dieses Auto unbedingt in der Garage stehen. Der Panamera ist ein edles Gefährt… Ich wünsche Dir einen schönen Abend!

      Reply
      • GlossyTimes
        20. September 2012

        I LIKE! Nochmals Tausend Dank für den Hinweis!!!!!!!! Ist schon weg…die Technik überfordert mich maßlos….DANKE!

  • Miss Passiflora
    20. September 2012

    Ich stimme Dir zu. Wer sich über Statussymbole definiert, ist bedauernswert. Viel wichtiger erachte ich Bildung, gute Manieren und Humor. Gepflegte Männerhände sind ein schönes Schmuckstück. Das Bild ist dann stimmig, wenn eine schöne Uhr und “ordentliche” Schuhe das Erscheinungsbild vervollständigen. Ich finde diese “Parameter” sagen viel mehr über den Menschen aus, als ein Porsche oder eine teure Rolex-Uhr. Stil und Eleganz hat man oder auch nicht. 😉

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    • Paula
      21. September 2012

      nix gegen die Rolex! 😉
      Ich wollte mir was anderes kaufen, fand die Marke eben wegen “der Marke” schrecklich und ausgerechnet meine beste Freundin, die nix mit Rolex am Hut hat (sie trägt Omega) überredete mich zur Rolex, einfach weil ich so einen aktiven, sportlichen Lebensstil habe, der mit Regen- und Salzwasser daher kommt, den andere Uhrgehäuse nicht überleben würden. 🙂
      Was mir vorher nicht bewusst war: für Männer sind Uhren absolut ein Thema. Die Uhr erwies sich bislang als veritabler “dooropener” auf Parties, was mich überrascht.

      Reply
      • GlossyTimes
        21. September 2012

        Die Rolex ist das “Kleine Schwarze” für die Herren. Die Sub ist der absolute Klassiker. Meine Freundin hat eine in Roségold mit Diamanten. I adore. Big Times.

      • Miss Passiflora
        22. September 2012

        Liebe Paula, Du hast die Rolex gekauft, weil sie zu Deinem Typ passt. Das ist ja etwas Anderes. 😉 Ich meine mit meinem Kommentar Personen, die sich über Status-Symbole definieren und vielleicht diese sich nicht wirklich leisten können. Die Rolex ist eine gute Wertanlage und eine edle Uhr, keine Frage.

  • Michi
    20. September 2012

    Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass man mit Luxusgütern nicht das Ziel verfolgt, andere zu beeindrucken (und sich selbst aufzuwerten), sondern es sich zu kaufen und es einfach zu genießen!

    Reply
    • GlossyTimes
      20. September 2012

      Hört hört! Genau das meine ich! Auf den Punkt gebracht!

      Reply
    • Paula
      21. September 2012

      das hat mich unlängst gewundert, als ich wo las (vielleicht war es hier?!), dass die Birkin uninteressant ist, weil sie Millionenfach gekauft wird.
      Dass etwas per se interessant ist, nur weil es rar ist …. ok, bei Briefmarken.
      Aber bei Accessoires? DIe sollen doch vor allem eines können: uns schmeicheln, gut aussehen und so.

      Reply
  • GlossyTimes
    20. September 2012

    Well I think that specially bags are a status symbol and it has not THAT much to do with fashion in the end. I like to wear no bags at all, just because I hate to carry stuff. So if I can avoid it, I leave my bag at home. Everybody is free to spend their money for whatever they want. If it is somebodys dream to own a birkin- why not. I just think that one shouldn´t take the whole statustopic seriously. I use labels nowadays more as a tastemaker and guidiance than actually as a status. A funny post will follow soon…..Thank you for reading and your thoughts MACS, really appreciate it!

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    • Macs in the city
      25. September 2012

      Totally get your point and I’ll admit that when I got my B before age 30, I (occasionally) enjoyed the jealous or even surprised looks. By now that has changed completely and as much as I still love my “piece of chocolate”, I often wear her turned inwards or with the flap on top. And although I grew up with certain standards 😉 I myself only got interested in expensive brands in my mid 20s, when I’d already been earning my own money for several years. And by now there are only very few brands (incl. the oh so famous houses), which really get me in gear. I missed out on buying a Chanel flap, when they were still somewhat “reasonable” and as long as I have to work for a living would not even consider spending the amount they ask for it now. So you see, I don’t care too much about what’s the hype, but decide for myself, where I want to leave my bucks and I’m always aware that a lot of things are “overpriced” – trying to stay away from those as good as I can. 😉 xox, Macs

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  • Macs in the city
    20. September 2012

    Generally spoken, I agree, esp. on the part that a lot of brands are not what they used to be. What I dislike is the sentence that only rich people should buy luxury goods. That’s so snobbish. I believe in setting your heart on something and if you have to work hard and safe up for it most times you cherish it even more. Plus if you choose the right “timeless” pieces (given, you only get them for yourself and not to impress), then you’ll be able to make them last and even if they’re not ment for bragging, they’ll upgrade your wardrobe. 😉 xox, Macs

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